Zweiter Weltkriegs-Drama über zwei jüdische Brüder auf der Flucht durch Frankreich
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Ein Sack voll Murmeln

Im Jahr 1941 erobern die Nazis nach und nach Frankreich. Vor allem in Paris wird es deswegen für jüdische Franzosen wie die Familie Joffo zu gefährlich. Die Joffos planen die Flucht nach Südfrankreich, das noch nicht von den deutschen Truppen besetzt ist. Doch weil eine gemeinsame Reise als Familie zu gefährlich wäre, verfallen sie auf einen Plan: Der zehnjährige Joseph und sein älterer Bruder Maurice sollen sich zunächst alleine auf den Weg machen, die Eltern reisen dann später hinterher. Die beiden Jungen erwartet ein gefährliches Abentuer, bei dem stets die Gefahr besteht, dass sie als jüdische Flüchtlinge enttarnt werden. Und auch wenn es ihnen ein ums andere Mal gelingt, den Nazis zu entkommen, ist ungewiss, ob sie an ihrem Ziel ankommen und ob auch ihrer restlichen Familie die Flucht in den Süden gelingt.

Nach dem Publikumserfolg des Turnierreiter-Dramas “Jappeloup – Eine Legende” inszeniert der Emmy-Nominierte Christian Duguay die aufwühlende Geschichte zweier Brüder, die quer durch Frankreich flüchten. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Roman (original: “Un sac de billes”) des französischen Autors Joseph Joffo. Autobiografisch erzählt Joffo darin von der wahren Begebenheit seiner Reise, die er als Zehnjähriger unternahm. Der Roman wurde in Frankreich und Deutschland sofort zum Bestseller.
  


    
Frankreich/K/CZ 2017
ein Film von Christian Duguay
113 Min., frei ab 12 Jahren

mit Dorian Le Clech, Batyste Fleurial, Patrick Brue
Das meinen die Kritiker

edp-film.de
"Duguay verschreibt sich voll und ganz der Kinderperspektive, aus der heraus das Leben zwischen Krieg und Vertreibung ein stetes Wechselbad der Gefühle darstellt"
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kino-zeit.de
"Ein schöner, liebevoll inszenierten Film"
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programmkino.de
"ein Appell an die Humanität und an die Familie - ein richtig guter Kinotipp für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene."
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